Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes (HWSK) für den Schwobach

Im Zuge von Starkregenereignissen kam es in den vergangenen Jahren (zuletzt im August 2015) wiederholt zu Gewässeraustritten in den Ortslagen Schönau und Burgwalde. Erhebliche monetäre Schäden sowie Gefahrensituationen für die Bevölkerung waren die Folgen. Die Hochwasserproblematik begründet sich einerseits durch die topographische Lage der Gemeinden und andererseits steht zu wenig Retentionsraum oberhalb der Ortslage Schönau zur Verfügung. Desweiteren kommt es immer wieder zum Rückstau von der Leine bis in die Ortslage von Schönau. 

Das Bearbeitungsgebiet für das Hochwasserschutzkonzept erstreckt sich von der Mündung des Schwobachs in die Leine, gewässeraufwärts über die Ortslagen Schönau und Burgwalde bis unterhalb der Ortslage Schachtebich. Die Gesamtlänge des zu betrachtenden Gewässerabschnittes beträgt ca. 3,4 km. Die betroffenen Bereiche der Ortslage Burgwalde werden in den Betrachtungsrahmen mit aufgenommen.

Ziel dieser Konzeptionierung sind umzusetzende Maßnahmen am Gewässer zwecks Förderung der eigendynamischen Gewässerentwicklung sowie die Verbesserung der Hochwassersituation (Schaffung von Retentionsraum).

Die Ergebnisse der angestellten Betrachtungen werden in Projektberatungen gemäß dem jeweiligen Planungsfortschritt erörtert und im Rahmen mehrerer Bürgerversammlungen bzw. Infoveranstaltungen der betroffenen Bevölkerung dargelegt.

VG Uder, Bauamt

Das Vorhaben wurde aus Mitteln der Europäischen Union, EFRE-Fond, finanziert.

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