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Gemeinde Dietzenrode/Vatterode

Bürgermeister:

Walter Homburg
Gemeindeverwaltung
Dorfstraße 18
37318 Vatterode
Tel.: 03 60 87/9 06 92

Sprechzeiten: Dienstag 18:00 bis 19:00 Uhr
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Dietzenrode



Gasthaus Strickstrock in Dietzenrode um 1909
(Archiv Josef Keppler, Lindewerra)


Das Dörfchen Dietzenrode war ursprünglich Eigentum der Abtei Fulda; diese hatte die eine Hälfte an die Grafen von Eberstein (seit dem 13. Jahrhundert), die andere Hälfte an die Landgrafen von Hessen als Lehen gegeben. Inhaber des Dorfes waren im 14. Jahrhundert als Afterlehnsleute die von Worbis und die von Marchia. Friedrich von Worbis verpfändete 1354 sein Teil an Tyzenrode an den Knappen Sander Starren, von dem es die von Hanstein erwarben. 1357 belehnte der Abt von Fulda die von Hanstein mit dem Dorfe Tytzenrode. (Es war dies wohl das Ebersteinsche Lehen, mit welchem die von Hanstein seit 1408 von Hannover als Erbe der Ebersteinschen Besitzungen, belehnt wurden: so 1461 mit halb Titzenrode).

1365 versprechen Hugo und Otto zu der Marke, ihr Teil an Dietzenrode ohne Erlaubnis des Landgrafen von Hessen nicht zu verkaufen oder zu verpfänden. Trotzdem verpfändeten sie bereits 1366 ein Viertel des Dorfes Dietzenrode an die von Hanstein und 1374 übergeben die von Marke ihr Hauptgut und anderen Besitz zu Thiezenrode denen von Hanstein gegen Übernahme verschiedener Schulden und Bürgschaften. So war das ganze Dorf in die Hände derer von Hanstein gelangt.

 

Landgraf Hermann von Hessen schädigte 1376 die armen Leute Thilos von Hanstein zu Tytzenrode schwer, d. h. er überfiel das Dorf und raubte es aus. Der hessischen Lehnsherrlichkeit über die Hälfte des Dorfes wird seitdem nicht wieder Erwähnung getan. 1455 belehnte der Abt von Fulda den Heinrich von Hanstein mit den Fuldaschen Lehnsgütern zu Ditzenrode. 1578 gehörte das Dorf Tiezenrode "ohne Mittel Haus Hanstein".1583 entsagte Hessen allen Ansprüchen auf Dietzenrode. Das Dorf gehörte bis 1849 zum Gesamtgericht Hanstein. Das früher in Dietzenrode gelegene Hansteinsche Gut ist an die Einwohner verkauft. Zum erstenmal erscheint das Dorf urkundlich 1256 als Tuzenrode und als Grenzdorf der Termineibezirke der Predigerklöster zu Göttingen und Mühlhausen. Der Name des Ortes bedeutet: "Das auf der Rodung des Dizo... (Koseform von Ditrich) erbaute Dorf."

Dietzenrode/Vatterode hat zur Zeit 129 Einwohner.


Die kleine inmitten des Dorfes belegene Kirche, St. Nikolai, besteht aus einem Schiffe mit rechteckig abgeschlossenem, nicht abgesetztem Chor, über dem sich der Turm erhebt. Die Anlage ist gleich der in Lindewerra. Der Entstehungszeit nach unterscheidet sich der östliche Teil, Turmunterbau und Schiffsmauer bis zum ersten Fenster als älteres Mauerwerk, an das der westliche Teil und der Turmhelm laut Jahreszahl am Südportal und in der Wetterfahne im Jahre 1829 angefügt sind. Der Turmhelm ist einfach spitz und erhebt sich über einem Fachwerkunterbau.

Das Kircheninnere einschließlich des Chors ist mit flacher Holztonne bedeckt. Die Innenausstattung ist aus dem 19. Jahrhundert und ohne jedes Interesse. Von den beiden Glocken trägt die größere mit 0,61 m Durchmesser folgende Inschrift: GOTTES WORT BLEIBT EWICH. ECKHART KUCHER GOS MICH. MDLXXXVII. Es folgt ein Ornamentfries mit bourbonischen Lilien. Die Inschrift beweist, dass im Jahre 1587 das Dorf schon protestantisch war. Die kleinere Glocke mit 0,53 m Durchmesser ist 1849 von Gabel in Freienhagen gegossen.

                                    


Blick zu den Dietzenröder Steinen
Dietzenröder Steine




Anger
Spielplatz
Ortseingang
Typische Fachwerkhäuser
     
Ökologische
Baumschule Walsetal und Regionalgarten
Kreisstraße 13
37318 Dietzenrode
Tel. 036087790060
E-Mail: laesker-bauer@ baumschule-walsetal.de
Internet: www.bs13.baumschule-walsetal.de
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Vatterode

1331 erste urkundliche Erwähnung.Am 4. August 1331 erkennen die Brüder Otto und Konrad von Rusteberg an, dass sie von einer Witwe Gertrud Hartmann von Vatterode Güter erworben haben. Letztere haben in der Wüstung Wedermünde gelegen zwischen Vatterode und Dietzenrode.

Seit 1338 ist Vatterode als Dorf in den Akten der Hansteiner nachweisbar.

Die erste ausführliche Urkunde, datiert vom 6. Januar 1347 "Der Hof Vatterode", wie er in der Urkunde genannt wird, wurde von Nonnen, Klosterknechten und Mägden bewohnt und an die Stadt Allendorf verkauft.

Heute noch sind die Reste der Klosterniederlassung nachzuweisen. Die alte Klosterkirche stand auf demselben Ort, wie die im Jahre 1888 erbaute neue Kirche. Auf dem Platz an der Kirche lassen sich noch alte Fundamentmauern nachweisen, Reste von Umfassungsmauern wurden ebenfalls gefunden.
     

Die Kirche

wurde 1875 erbaut. Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch. Die Seelsorge erfolgte seit 1530 von Allendorf/Werra aus. Bis 1945 war Vatterode ein Vikariat der hessischen Kirche. Seit 1945 wird der Ort kirchlich von Wahlhausen aus betreut.

 





     
Spielplatz
Oberdorf
Friedhof
Kirchstraße
Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehr
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Wappen von Dietzenrode/Vatterode

Wappen Dietzenrode/ VatterodeDas Wappen der Gemeinde Dietzenrode/Vatterode (Landkreis Eichsfeld) zeigt im grünen, durch eine goldene Leiste geteilten Schild oben ein aus der Leiste wachsendes aufsteigendes silbernes Pferd, unten einen silbernen Tisch, darunter ein dreiblättriger silberner Lindenzweig.

Die Doppelgemeinde Dietzenrode/Vatterode hat für ihr Gemeindewappen für jeden ehemals selbstständigen Ortsteil ein Symbol gewählt. Dabei greift sie für den Ort Dietzenrode auf das bis 1953 und ab 1990 im Gemeindesiegel geführte Pferd als Symbol zurück. Der Ort Vatterode wird durch einen Tisch und einen Lindenzweig versinnbildlicht. Damit wird auf den alten Dorfanger mit dem Angertisch und der Linde hingewiesen.

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