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der Kirchen Bitte auf den jeweiligen Gemeindenamen klicken. Asbach-Sickenberg | Birkenfelde | Dietzenrode | Eichstruth | Lenterode | Lutter | Mackenrode | Röhrig | Schönhagen | Steinheuterode | Thalwenden | Uder | Wüstheuterode | Vatterode | |
| Asbach-Sickenberg |
| Am 22. Oktober 1978 wurde die Kirche in Asbach nach erheblichen
Neuerungsarbeiten wieder eingeweiht und trägt bezogen auf die damalige
Zeit den Namen Versöhnungskirche. Im Glockenstock befinden sich zwei
Glocken, in eine der beiden ist die Jahreszahl 1582 eingraviert. 1779 erfolgte
der Abbruch der alten Kirche und eine neue wurde erbaut. Eine Urkunde, die
beim Umbau 1976 gefunden wurde, beschreibt diese Bauarbeiten. Bei diesen
Abbrucharbeiten fand man einen Eckstein mit der Jahreszahl 1581. |
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| Birkenfelde |
| Die heutige Kirche von Birkenfelde wurde in den Jahren 1708
- 1711 anstelle der vorherigen zu klein und baufällig gewordenen Kirche
erbaut. Dabei ist am alten Standort, einem Felsmassiv mitten im Ort, nach
Ansicht von Fachleuten der alte Kirchturm erhalten geblieben. Man erkennt
das äußerlich an dem ungleichen Größenverhältnis
von Kirche und Turm. Die Kirche ist eine Wehrkirche. Sie ist nur von Norden
her auf ebenem Weg zu erreichen. Ansonsten ist das Grundstück mit einer
teilweise 8 Meter hohen Mauer umgeben. Die Kirche ist St. Leonhard, einem
fränkischen Edelmann, geweiht. Die barocke Dorfkirche besitzt einen
wertvollen Hauptaltar aus dem Jahre 1715 mit einem Gemälde von der
Auferstehung Christi. Am Altarstein ruhen Reliquien des hl. Pius, Candidus
und der hl. Cäcilia. |
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| Dietzenrode |
| Die kleine inmitten des Dorfes belegene Kirche, St. Nikolai,
besteht aus einem Schiffe mit rechteckig abgeschlossenem, nicht abgesetztem
Chor, über dem sich der Turm erhebt. Die Anlage ist gleich der in Lindewerra.
Der Entstehungszeit nach unterscheidet sich der östliche Teil, Turmunterbau
und Schiffsmauer bis zum ersten Fenster als älteres Mauerwerk, an das
der westliche Teil und der Turmhelm laut Jahreszahl am Südportal und
in der Wetterfahne im Jahre 1829 angefügt sind. Der Turmhelm ist einfach
spitz und erhebt sich über einem Fachwerkunterbau. Das Kircheninnere
einschließlich des Chors ist mit flacher Holztonne bedeckt. Die Innenausstattung
ist aus dem 19. Jahrhundert und ohne jedes Interesse. Von den beiden Glocken
trägt die größere mit 0,61 m Durchmesser folgende Inschrift:
GOTTES WORT BLEIBT EWICH. ECKHART KUCHER GOS MICH. MDLXXXVII. Es folgt ein
Ornamentfries mit bourbonischen Lilien. Die Inschrift beweist, dass im Jahre
1587 das Dorf schon protestantisch war. Die kleinere Glocke mit 0,53 m Durchmesser
ist 1849 von Gabel in Freienhagen gegossen. |
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| Eichstruth |
| Die Allerheiligen geweihte Kirche wurde 1811 gebaut. Vor
1610 hatten die von Hanstein das Patronat inne. Die Kirchenbücher gehen
bis 1701 zurück. Zur Ausstattung der Kirche gehört ein Barockaltar
von 1770. Am 25. Juli 1991 richtete ein Schwelbrand in der Kirche einen
großen Schaden an. Ein Jahr darauf konnte sie, in alter Schönheit
erstanden, wieder genutzt werden. |
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| Lenterode |
| Die im Norden des Dorfes gelegene Kirche, St. Katharina,
weist noch Reste alten Mauerwerkes aus dem 13. Jh. Auf. Am Turm ist ein
Strebepfeiler mit gotischem Sockelgesims erhalten. Die heutige Kirche setzt
sich im übrigen aus den üblich einfachen Formen, vorgelegtem Westturm,
Schiff und Achteckschor zusammen, die Fenster korbbogig abgeschlossen. Das
Innere birgt einen Barockaltar, der dem Innenraum entsprechend breit und
niedrig gehalten ist. |
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| Lutter |
| Die auf einer Anhöhe gelegene Kirche wurde um 1900 erbaut
und sehr schön rekonstruiert bzw. restauriert. Sie "beschirmt"
die unter ihr liegenden schönen Fachwerkbauten, die den Charakter des
Ortes bestimmen. Es ist eine Hallenkirche ohne Säulen im Neuromanischen
Baustil, welche einen kunstvoll geschnitzten Flügelaltar und an der
Orgelempore 24 Medaillons besitzt. Kirchenpatron ist der heilige Mauritius.
Vor der Kirche befindet sich ein Kriegerdenkmal. |
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| Mackenrode |
| Die dem hl. Martin geweihte Kirche wurde 1787 gebaut. Ein
Neubau erfolgte 1929. Bis 1799 wurde die Seelsorge von Wüstheuterode
aus wahrgenommen. Seither ist Mackenrode Pfarrei. Die Kirchenbücher
gehen bis 1701 zurück. Zu den Kunstwerken zählt der Hochaltar,
der bayerischer Barock ist (um 1700), sowie die beiden Seitenaltäre. |
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| Röhrig |
| Die Kirche in Röhrig ist St. Elisabeth geweiht. Das
Gotteshaus stammt aus dem Jahre 1800 und birgt wertvolle Kunstschätze.
Aus spätgotischer Zeit die Figur "Unser Herr im Elend", die
Pieta und eine Statue der Hl. Elisabeth. Die Kanzel ist ein Kunstwerk ersten
Ranges. Sie kam 1803 aus der St.-Martin-Kirche in Heiligenstadt nach Röhrig
und ist der Renaissance zuzuordnen. Der barocke Altar stammt aus dem Kloster
Reifenstein. |
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| Schönhagen |
| Die dem heiligen St. Michael geweihte Kirche wurde 1741 erbaut,
die Jahreszahl ist in den Eingangsbogen eingemeißelt. Johann Stitz
erbaute die Kirche beinahe ganz aus eigenen Mitteln. Besonders schön
ist der Altar. In den zweigeschossigen Seitenflügeln stehen vor vergoldetem,
mit Ornamenten geziertem Hintergrund, die zwölf Apostel. Selten zu
finden in Schnitzaltären und ungemein fesselnd ist die dramatische
Darstellung der Kreuzigung im Mittelschrein. |
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| Steinheuterode |
| Die in der Mitte des Dorfes gelegene Kirche "St. Alban"
umfasst einen Raum von ca. 9,50 m Breite und ca. 17 m Länge. Im Jahre
1928 wurde diese Kirche an Stelle einer alten, kleineren und baufälligen
Kirche erbaut. |
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| Thalwenden |
| Die mitten im Dorf gelegene, dem St. Mauritius geweihte Kirche,
ist ein einfacher Bau mit Fünfeckschor und geschiefertem Dachreiterturm
über einem Fachwerkgiebel an der Westfront. Die Turmhaube hat die übliche
Form der welschen Haube. Am Westportale, das mit schweren Profilen und rundem
Giebel ausgestattet ist, befindet sich die Jahreszahl MDCCXXXXVIII. Die
Kirche ist wohl von Grund auf im Jahre 1748 erbaut. Die Fenster sind rundbogig
und mit einfachen Gewänden gestaltet. Im Inneren der Kirche finden
wir eine flache geputzte Decke mit einem ebenfalls überputzten Längsunterzug.
Bei den spärlichen Stuckverzierungen sind in runden Medaillons die
Monogramme Christi und der Maria angebracht. Die Inneneinrichtung weist
durchweg einfache und würdige Ausstattungsstücke in Barockformen
auf. Der Altar enthält über dem modernen Mittelbild ein Medaillon
mit den Buchstaben TRI - UNI ET AGNO. Zur Seite stehen die Figuren des Bonifacius
und Martinus. In einer Wandnische steht der Beichtstuhl aus gleicher Zeit,
auf diesem befindet sich eine Figur des Martinus zu Pferde. Auch die Gestühlwangen
sind entsprechend geschnitzt. Die beiden Glocken entstammen neuerer Zeit. |
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| Uder |
| "St. Jakobus-Kirche"
in Uder Wie in jeder anderen größeren Ortschaft des Eichsfeldes oder in anderen Gebieten, so überragt auch in Uder der Kirchturm mit Kreuz und Wetterfahne die übrigen Häuser und Bauwerke des Ortes. Diese um 1100 vorhandene Urkirche stand fast an der gleichen Stelle, an der die heutige Kirche steht. 1582 wurden unter Pfarrer Henricus Tilesius erstmalig, wenn auch unvollständig, die Kirchenbücher geführt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war der bauliche Zustand der Kirche wahrscheinlich sehr schlecht. Pfarrer Tilesius sorgte jedenfalls dafür, dass 1608 ein vollständiger Umbau erfolgte. Die Kirche hatte jetzt eine Länge von 12 Metern und eine Breite von 6 Metern und war außen mit Putz versehen. Im äußeren Baustil war sie der jetzigen Kirche sehr ähnlich. Als Pfarrer Theodorus Lippolt seine Pfarrstelle antrat, war der Bau der Kirche soweit abgeschlossen. 1720 erfolgte eine Erneuerung des Hauptportals und konnte 1752 ein neuer Hochaltar eingebaut werden. 1895 wurde eine neue Orgel angeschafft. 1908 wurde der Kirchenneubau beschloosen, da die Kirche aufgrund der stark gestiegenen Einwohnerzahl zu klein wurde. Mit der Genehmigung wurde die Auflage erteilt, alle Kunstschätze zu erhalten. So fanden Flügel- und Hochaltar, Taufstein, Stuhlwangen u. a. Gegenstände wieder ihren Platz in der neuen Kirche. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Kirche ist das ca. 40 cm hohe, geschnitzte Reiterstandbild des hl. Georg, dessen Herkunft ungewiß ist. Einer Sage nach soll die Figur von einem Pferd beim Ackern freigescharrt worden sein. |
| Evangelische Christuskapelle Das Wahrzeichen der Gemeinde Uder ist unter anderem die katholische Dorfkirche "St. Jacobus". Sie ist eine Sehenswürdigkiet und besonders ihre Inneneinrichtung mit ihren Kunstwerken. Aber auch die evangelische Christuskapelle beherrscht das Dorfbild. Sie ist auch weithin sichtbar und steht in zentraler Dorflage an der "Straße der Einheit". Im Jahre 1998 konnte das 70-jährige Kirchweihjubiläum gefeiert werden. Am 29. Juni 1928 wurde die Christuskapelle feierlich als Filialkirche der Evangelischen Gemeinde in Heiligenstadt eingeweiht. Es finden immer noch Gottesdienste in der Kapelle statt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gab es mehrere ortsansässige evangelische Christen in Uder und bald wurde der Wunsch geäußert, eine eigene Kirche bzw. Kapelle zu bauen. Später konnte dann ein Bauplatz erworben werden, auf dem die heutige Christuskapelle steht. Finanziell unterstützte besonders das Gustav-Adolf-Werk den Kirchenbau. Damals beim Bau bzw. bei der Inneneinrichtung der Christuskapelle halfen besonders viele Sponsoren von evangelischen Kirchengemeinden in der heutigen Kirchenprovinz Sachsen bei der Finanzierung mit. Die beiden Glocken im Turmdachreiter stifteten die Gemeinden der Kirchenkreise Bleicherode, Nordhausen und auch der Gustav-Adolf-Frauenverein Erfurt. Die Turmuhr schenkte die politische Gemeinde Uder. Die Kanzel und Altarbekleidung ist ein Geschenk des Kirchenkreises Wernigerode. Ein Kreuz schenkte der Kirchenkreis Bad Liebenwerda. Der damalige Superindendent Eiselen von Bad Liebenwerda war als Diakon einige Jahre in Heiligenstadt tätig gewesen und hatte den evangelischen Gottesdienst in Uder eingerichtet. Auch die Evangelische Gemeinde in Heiligenstadt stiftete damals zwei Kirchenfenster und es gab dann noch mehrere Stiftungen von Privatpersonen für die Vervollkommnung der Inneneinrichtung. Heute ist diese Einrichtung der Christuskapelle in Uder noch fast vollständig erhalten und stellt auch eine große Sehenswürdigkeit für Uder dar. |
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| Wüstheuterode |
| Vor 1610 hatten die von Hanstein auch das Patronat über
die Kirche. Im 13. - 14. Jh. war Wüstheuterode schon Pfarrei. Von 1588
- 1610 wurde der Ort von protestantischen Pfarrern betreut. Die Kirchenbücher
gehen bis 1701 zurück. Die 1804 erbaute Kirche wurde 1921 durch einen
Neubau ersetzt. Sie ist dem heiligen Bischof Bonifatius geweiht. |
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| Vatterode |
| Die Kirche wurde 1875 erbaut. Der Ort ist seit der Reformation
ev.-lutherisch. Die Seelsorge erfolgte seit 1530 von Allendorf/Werra aus.
Bis 1945 war Vatterode ein Vikariat der hessischen Kirche. Seit 1945 wird
der Ort kirchlich von Wahlhausen aus betreut. |
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