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13.05.2009

Wie geht es weiter mit der Landesstraße L 1003?

Seit der friedlichen Revolution im Herbst 1989 wurden für viele Millionen Euro Bundesstraßen, Landesstraßen, Kreisstraßen und Gemeindestraßen saniert oder grundhaft ausgebaut. Doch an einigen Stellen scheint sprichwörtlich die Säge zu klemmen und es passierte nichts. Mit dem Wegfall der Fördermittel Europas, dem EFRE- Programm, kam auch der finanzielle Einbruch bei den Investitionen für Straßenbau bei den Landesstraßen. Davon betroffen sind in der VG Uder die Ortsstraßen an der L 1074 in Uder und Lenterode, sowie die Verbindungsstraße der L1003 zwischen Mackenrode und Dieterode. Zur Problematik der Sanierung der L1003 fand nun ein Treffen von Vertretern des Thüringer Ministeriums für Bau, des Straßenbauamtes Nordthüringen, Vertretern der Anliegergemeinden und der beiden Gemeinschaftsvorsitzenden aus Uder und Ershausen statt.
Manuela Albrecht, die rege Bürgermeisterin aus Eichstruth, begrüßte die Gäste im schmucken Dorfgemeinschaftshaus. Umfangreiche Bilddokumente vom Straßenzustand waren von ihr zusammengestellt worden. In Eichstruth, Mackenrode und Dieterode waren Unterschriften gesammelt worden und der VG-Vorsitzende führte für die Gemeinden einen regen Schriftverkehr mit dem Ministerium. So wies der Gemeinschaftsvorsitzende zu Beginn darauf hin, dass von unseren Bürgern eine hohe Flexibilität und Mobilität erwartet werden, wir froh sind, wenn unsere Bürger in Arbeit sind und täglich pendeln und nicht wegziehen. Doch dafür brauchen wir ordentliche Verkehrswege.
Nach dem letzten Schriftverkehr mit dem Thüringer Ministerium sah es noch so aus, dass wegen der Trinkwasserschutzzonen umfangreiche Planungen erforderlich seien und die Kosten unverhältnismäßig hoch sein könnten. Doch das Straßenbauamt Leinefelde hatte schon vorgearbeitet. Unter Beibehaltung der jetzigen Straßenbreite und aufgrund der Verkehrsdichte waren die Umweltbereiche beim Landkreis zu mehreren einfachen Lösungsansätzen bereit. Bis zum Januar 2010 soll eine vereinfachte Planung durchgeführt werden. Dann sind zwar immer noch nicht die Probleme der permanenten Unterfinanzierung der Landesstraßen gelöst, denn ca. 150 km in seinem Verantwortungsbereich sind ähnlich wie die L 1003, wie Franz Rohmund sagte, doch es gibt einen Plan, auf den man schnell zugreifen kann, wenn es die finanzielle Möglichkeit geben sollte. Schau'n wir mal und freuen uns auf den 5. Juni, wenn der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien, Gerold Wucherpfennig, über die Deutsche Märchenstraße nach Mackenrode kommt.

                                                                  Thomas Heddergott

 
   

 

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