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Wie
geht es weiter mit der Landesstraße L 1003?
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Seit
der friedlichen Revolution im Herbst 1989 wurden für viele Millionen
Euro Bundesstraßen, Landesstraßen, Kreisstraßen
und Gemeindestraßen saniert oder grundhaft ausgebaut. Doch an
einigen Stellen scheint sprichwörtlich die Säge zu klemmen
und es passierte nichts. Mit dem Wegfall der Fördermittel Europas,
dem EFRE- Programm, kam auch der finanzielle Einbruch bei den Investitionen
für Straßenbau bei den Landesstraßen. Davon betroffen
sind in der VG Uder die Ortsstraßen an der L 1074 in Uder und
Lenterode, sowie die Verbindungsstraße der L1003 zwischen Mackenrode
und Dieterode. Zur Problematik der Sanierung der L1003 fand nun ein
Treffen von Vertretern des Thüringer Ministeriums für Bau,
des Straßenbauamtes Nordthüringen, Vertretern der Anliegergemeinden
und der beiden Gemeinschaftsvorsitzenden aus Uder und Ershausen statt.
Manuela Albrecht, die rege Bürgermeisterin aus Eichstruth, begrüßte
die Gäste im schmucken Dorfgemeinschaftshaus. Umfangreiche Bilddokumente
vom Straßenzustand waren von ihr zusammengestellt worden. In
Eichstruth, Mackenrode und Dieterode waren Unterschriften gesammelt
worden und der VG-Vorsitzende führte für die Gemeinden einen
regen Schriftverkehr mit dem Ministerium. So wies der Gemeinschaftsvorsitzende
zu Beginn darauf hin, dass von unseren Bürgern eine hohe Flexibilität
und Mobilität erwartet werden, wir froh sind, wenn unsere Bürger
in Arbeit sind und täglich pendeln und nicht wegziehen. Doch
dafür brauchen wir ordentliche Verkehrswege.
Nach dem letzten Schriftverkehr mit dem Thüringer Ministerium
sah es noch so aus, dass wegen der Trinkwasserschutzzonen umfangreiche
Planungen erforderlich seien und die Kosten unverhältnismäßig
hoch sein könnten. Doch das Straßenbauamt Leinefelde hatte
schon vorgearbeitet. Unter Beibehaltung der jetzigen Straßenbreite
und aufgrund der Verkehrsdichte waren die Umweltbereiche beim Landkreis
zu mehreren einfachen Lösungsansätzen bereit. Bis zum Januar
2010 soll eine vereinfachte Planung durchgeführt werden. Dann
sind zwar immer noch nicht die Probleme der permanenten Unterfinanzierung
der Landesstraßen gelöst, denn ca. 150 km in seinem Verantwortungsbereich
sind ähnlich wie die L 1003, wie Franz Rohmund sagte, doch es
gibt einen Plan, auf den man schnell zugreifen kann, wenn es die finanzielle
Möglichkeit geben sollte. Schau'n wir mal und freuen uns auf
den 5. Juni, wenn der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung
und Medien, Gerold Wucherpfennig, über die Deutsche Märchenstraße
nach Mackenrode kommt.
Thomas
Heddergott
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